Wenn aus Anspannung wiederholt Konflikte werden
Provokationen, Grenzüberschreitungen und impulsive Reaktionen belasten Gruppen und die Menschen, die sie begleiten. Ein abgestimmtes Training kann Raum schaffen, diese Muster zu betrachten und alternative Reaktionen zu üben.
Im Mittelpunkt stehen konkrete Situationen: Woran merke ich, dass meine Anspannung steigt? Welche Entscheidung kann ich noch treffen? Wie kann ich eine Grenze ansprechen, ohne den Konflikt weiterzutreiben? Verantwortung für das eigene Verhalten bleibt dabei ein zentrales Thema.

Bewegung und Reflexion verbinden
Ralph Quantè bringt kampfkunstpädagogische Übungen, klare Trainingsregeln und die Arbeit an Körperwahrnehmung ein. Stefan Mehler ergänzt nach Vereinbarung die Reflexion von Kommunikation, Auslösern und Handlungsalternativen. Die Besetzung richtet sich nach dem Projekt.
- Frühe Signale von Ärger und Überforderung wahrnehmen.
- Unterbrechungen und vereinbarte Stopps respektieren.
- Wirkung der eigenen Worte und Handlungen besprechen.
- Mit Frustration und Fehlern in überschaubaren Übungen umgehen.
- Nächste Schritte mit den zuständigen Bezugspersonen abstimmen.
Für Schule, Jugendhilfe und betreuende Einrichtungen
Ein Schulprojekt, eine Jugendgruppe und ein institutionelles Angebot benötigen jeweils andere Rahmenbedingungen. Vor der Planung klären wir Ziele, Alter, Gruppendynamik und die Rolle der begleitenden Fachkräfte. Bei komplexen Situationen gehört auch die Frage dazu, welche Unterstützung außerhalb des Trainings nötig ist.
Anfragen aus JVAs und Jugendvollzugsanstalten werden anhand der institutionellen Anforderungen geprüft. Inhalte, Zugangsbedingungen und Zuständigkeiten werden mit der jeweiligen Einrichtung abgestimmt.
Ein verbindlicher und respektvoller Rahmen
Übungen werden erklärt und Grenzen klar benannt. Wir trainieren respektvoll, ohne Einschüchterung oder Bloßstellung. Niemand muss persönliche Erfahrungen vor der Gruppe offenlegen. Schutzkonzept, Aufsicht und Zuständigkeiten werden mit der Einrichtung abgestimmt.
Das Training ersetzt keine Psychotherapie und ist nicht automatisch ein gerichtlich anerkanntes Programm. Wenn ein bestimmtes Verfahren, eine Anerkennung oder eine vorgeschriebene Qualifikation benötigt wird, muss dies vorab geprüft werden.
Veränderungen im Alltag begleiten
Ein Workshop kann einen Anfang schaffen. Für die weitere Entwicklung ist entscheidend, wie Bezugspersonen vereinbarte Regeln und Handlungsschritte im Alltag aufgreifen. Eine Nachbesprechung mit Fachkräften oder eine Folgeeinheit kann deshalb Teil des Angebots sein.
Schildern Sie bei der Anfrage bitte zunächst Anlass, Zielgruppe und organisatorischen Rahmen. Sensible personenbezogene Fallinformationen sind für den ersten Kontakt nicht erforderlich.
Häufige Fragen
Ist das ein zertifiziertes AAT-Programm?
Wir bieten individuell abgestimmtes Antiaggressions- und Präventionstraining an. Eine bestimmte AAT-Zertifizierung oder behördliche Anerkennung ist damit nicht verbunden. Benötigt Ihre Einrichtung eine solche Anerkennung, klären wir diese Voraussetzung vor der Buchung.
Kann eine Einrichtung ein eigenes Konzept einbringen?
Ja. Vorhandene Regeln, Schutzkonzepte und pädagogische Ziele werden in die Abstimmung einbezogen.
Ist eine Zusammenarbeit mit dem Fachkräfteteam vorgesehen?
Die Vorbereitung und eine vereinbarte Auswertung können gemeinsam mit den zuständigen Fachkräften erfolgen.
