Mehr als eine Technik
Selbstschutz beginnt nicht erst, wenn eine Situation körperlich wird. Wer seine Umgebung wahrnimmt, Warnsignale ernst nimmt und persönliche Grenzen rechtzeitig kommuniziert, kann Handlungsspielraum gewinnen. Genau dort setzt unser Training an.
Ralph Quantè vermittelt körperorientierte Strategien aus der Kampfkunst und Selbstverteidigung. Stefan Mehler ergänzt sie um Coaching zu Selbstwahrnehmung, Stressreaktionen und Kommunikation. Gemeinsam betrachten wir die Situation vor, während und nach einem Konflikt.

Was Sie im Training erwartet
Die Übungen werden an Alter, körperliche Voraussetzungen und Ziele der Gruppe angepasst. Es geht um verständliche Grundlagen, verantwortungsvolles Verhalten und sicheres Üben – ohne Leistungsdruck und ohne unnötige Härte.
Für Alltag und Beruf
Ein Spaziergang am Abend, ein Gespräch am Empfang oder eine aufgebrachte Person im beruflichen Umfeld: Die Ausgangslage ist jeweils anders. Deshalb besprechen wir vorab, welche Situationen die Teilnehmenden tatsächlich beschäftigen.
Für Privatpersonen stehen Selbstvertrauen und persönliche Handlungsmöglichkeiten im Vordergrund. In Unternehmen und Einrichtungen beziehen wir zusätzlich Rollen, Unterstützung im Team und die vorhandenen Sicherheitsvorgaben ein.
Ruhig bleiben und Grenzen setzen
Souveränität bedeutet nicht, jedes Problem allein lösen zu müssen. Eine klare Ansprache, genügend Abstand, Rückzug und rechtzeitig organisierte Hilfe können wichtige Schritte sein. Im Coaching betrachten wir, wie Stress die Wahrnehmung beeinflusst und wie bewusste Entscheidungen unterstützt werden.
Ein Beispiel: Wenn ein Gespräch unangenehm wird
Eine Person kommt während eines Gesprächs immer näher und ignoriert Ihre Bitte, Abstand zu halten. In einer solchen Situation kann es hilfreich sein, früh einen sicheren Abstand herzustellen, ruhig und klar zu sprechen und einen möglichen Rückzugsweg im Blick zu behalten. Besteht Gefahr, ist es sinnvoll, sich zu entfernen und Unterstützung zu holen.
Im Training besprechen wir, woran Sie persönlich merken, dass eine Grenze erreicht ist. Anschließend üben wir einfache Formen von Präsenz, Bewegung und Kommunikation in einem abgestimmten Rahmen. Welche Reaktion im Einzelfall angemessen ist, hängt immer von der Situation ab.
Selbstbehauptung und Selbstverteidigung – wo liegt der Unterschied?
Selbstbehauptung meint, die eigenen Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen und deutlich auszudrücken. Selbstverteidigung umfasst auch körperbezogene Schutzstrategien für Situationen, in denen das erforderlich wird. Beides kann sich ergänzen.
Unser Konzept stellt die Vermeidung unnötiger Eskalation in den Vordergrund. Deshalb gehören Wahrnehmung, Abstand, Hilfe und Rückzug ebenso zur Vorbereitung wie praktische Übungen. Das Training kann keine bestimmte Reaktion anderer Menschen garantieren, erweitert aber den Raum, eigene Handlungsmöglichkeiten kennenzulernen.
Selbstschutz am Niederrhein planen
Ob Sie für sich selbst anfragen oder ein Training für eine Gruppe organisieren: Hilfreich sind eine kurze Beschreibung der Teilnehmenden, die gewünschten Themen und ein möglicher Ort. Die Dragon Hook Akademie ist in Kempen ansässig; konkrete Trainingsorte und Termine werden vereinbart. Gruppen- und Unternehmensformate sind nach Absprache auch an anderen Orten möglich.
Wenn Sie eher die mentale Seite interessiert, finden Sie auf unserer Seite zum Mental Coaching weitere Informationen. Für berufliche Konfliktsituationen ist das Deeskalationstraining ein passender Einstieg.
Häufige Fragen
Brauche ich Vorkenntnisse?
Nein. Das Training kann für Menschen ohne Kampfsporterfahrung gestaltet werden. Besondere Voraussetzungen und Einschränkungen stimmen wir im Vorfeld ab.
Ist das Training auch für Gruppen möglich?
Ja. Einzeltraining, Gruppenworkshops und individuell geplante Seminare sind nach Vereinbarung möglich.
Wo findet das Training statt?
Am Niederrhein und nach Vereinbarung auch vor Ort in Unternehmen und Einrichtungen. Ort und Rahmen klären wir vorab.
Wie läuft ein erstes Gespräch zum Selbstschutz ab?
Sie schildern Ihr Anliegen, die gewünschte Zielgruppe und den möglichen Ort. Gemeinsam besprechen wir, welche Schwerpunkte und welches Format passen.
Wie werden die Übungen angepasst?
Wir berücksichtigen nach Absprache die Gruppe, Vorerfahrung, persönliche Grenzen und körperliche Voraussetzungen.
