Sicherheit braucht mehr als Regeln
Kinder und Jugendliche begegnen Konflikten in der Schule, in Gruppen und im Alltag. Sie brauchen Möglichkeiten, eigene Grenzen wahrzunehmen, respektvoll auszudrücken und Unterstützung einzufordern.
Das gemeinsame Angebot verbindet kampfkunstpädagogische Übungen mit Reflexion und mentalem Coaching. Es orientiert sich an der Gruppe und ihrem Alter. Pädagogische Fachkräfte können nach Absprache in die Planung einbezogen werden.
Mögliche Schwerpunkte
Kampfkunst und Mental Coaching
Ralph Quantè bringt Erfahrung aus Kampfkunstpädagogik, Gewaltprävention und Projekten mit jungen Menschen ein. Stefan Mehler ergänzt den praktischen Teil um die Reflexion von Kommunikation, Stress und persönlichen Handlungsmöglichkeiten.
Die Übungen werden nicht als Wettkampf angelegt. Sie können so gestaltet werden, dass auch Kinder und Jugendliche ohne Vorerfahrung teilnehmen können. Inhalte und notwendige Rahmenbedingungen stimmen wir mit der Einrichtung ab.
Gemeinsam einen passenden Rahmen finden
Ein Workshop, eine Projektveranstaltung oder eine vereinbarte Reihe: Dauer, Gruppengröße, Alter und Ziele werden im Vorgespräch geklärt. Bei minderjährigen Teilnehmenden berücksichtigt die Einrichtung ihre eigenen Informations-, Aufsichts- und Einwilligungsregeln.
Selbstbehauptung altersgerecht vermitteln
Ein „Stopp“ deutlich auszusprechen, Abstand wahrzunehmen und Hilfe zu holen, sind Beispiele für Themen, die sich altersgerecht besprechen lassen. Ebenso wichtig ist der Blick auf andere: Wie fühlt es sich an, wenn eine persönliche Grenze nicht beachtet wird? Was bedeutet respektvolles Verhalten in einer Gruppe?
Die konkreten Übungen und Gespräche wählen wir passend zu Alter und Zusammensetzung der Gruppe. Dabei sind ein wertschätzender Rahmen und die Abstimmung mit der Einrichtung besonders wichtig.
Ein Projekt mit Bezug zum Schulalltag
Eine Einrichtung kann beispielsweise wiederkehrende Konflikte auf dem Pausenhof, den Umgang mit provozierenden Worten oder Unsicherheit in Gruppensituationen als Ausgangspunkt nennen. Im Vorgespräch klären wir, welche Ziele realistisch sind und welche bestehenden Regeln berücksichtigt werden müssen.
Ein einzelner Projekttag kann Impulse geben und Gesprächsanlässe schaffen. Die kontinuierliche pädagogische Begleitung und die Umsetzung im Alltag liegen weiterhin bei Schule beziehungsweise Einrichtung.
Planung für Einrichtungen und Fachkräfte
Bitte nennen Sie bei einer Anfrage das Alter der Teilnehmenden, die ungefähre Gruppengröße, den Ort und die gewünschten Schwerpunkte. Auch besondere Bedürfnisse, vorhandene Schutzkonzepte und organisatorische Vorgaben können wir vorab besprechen.
Für Mitarbeitende selbst lässt sich ein ergänzender Schwerpunkt zu Deeskalation und Selbstschutz für Fachkräfte planen. Mehr zu den Möglichkeiten steht unter Formate & Ablauf.
Häufige Fragen
Für welches Alter eignet sich das Angebot?
Die konkreten Inhalte werden an Alter, Gruppe und Zielsetzung angepasst. Bitte nennen Sie uns die Altersgruppe bei Ihrer Anfrage.
Brauchen die Jugendlichen Vorkenntnisse?
Nein. Das Angebot kann ohne Kampfsportvorkenntnisse gestaltet werden.
Können pädagogische Fachkräfte einbezogen werden?
Ja. Die Abstimmung mit der Einrichtung und ihren Fachkräften ist Teil der Vorbereitung.
Welche Ziele kann eine Schule vorab nennen?
Zum Beispiel Selbstbehauptung, respektvolles Miteinander, Grenzen oder den Umgang mit Konflikten.
Wie werden Übungen für Minderjährige geplant?
In Abstimmung mit der Einrichtung und passend zu Alter, Gruppe, Schutzkonzept und organisatorischen Vorgaben.
